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Es ist unklar, wem genau diese einzigartige Villa gehört hat. Eine Theorie deutet auf Marcus Aurelius Valerius Maximianus,  Tetrach, von Diokletian zum Mitregenten und Herrscher über das Weströmische Reich sowie im Jahre 286 und Augustus erhoben. Maximian war Vater von Maxentius und Schwiegervater von Konstantinus. Er ging im Streit um die Macht mit diesen als Verlierer hervor und wurde zum Selbstmord gezwungen. Das Schicksal seines Sohnes an der Milvischen Brücke ist allgemein bekannt.



Sog. Polygonaler Hof und in alter Zeit Eingangsbereich zum Peristyl.

Die Qualität meiner Bilder ist sehr schlecht, da die Lichtverhältnisse nichts anderes zuliessen. Man mag sich eine bessere Lösung für diese prächtigen Mosakien wünschen, da sich der Einsatz eines Blitzes von selbst verbietet - oder: Manchmal muss es eben ein wolkenverhangener Tag sein...

Ich hoffe dass die Bilder dennoch einen Eindruck von der Einzigartigkeit dieses Ortes geben. Wenn man allerdings diese Mosaike mit denen der Sammlung Farnese vergleicht, muss man unwillkürlich an den Unterschied der zeitgenössischen Fresken am Konstantinsbogen im Vergleich mit den ebenfalls dort angebrachten klassischen Fresken denken. Der Unterschied in der Kunstfertigkeit ist unübersehbar - wenn man dies überhaupt heutzutage sagen darf.

Anbei ein Versuch, mithilfe von google maps die wichtigsten Bereiche der Villa zu zeigen




Der Boden des achteckigen Frigidariums ist mit einem Mosaik verziert, das Triton und Nereiden zeigt.













An das Peristyl schliesst sich eine lange Wandelhalle an, die mit Jagdszenen geschmückt ist. Hier werden seltene Tiere wohl für den Zirkus eingefangen und abtransportiert.

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Elefant wird verladen

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Angreifende Raubkatze



Soldat mit 4-farbigem Rundschild und Swastika als Zeichen des Sonnengangs.



Das Nashorn wird im Wasser laufend dargestellt, dehalb die unterschiedliche Farbe der Beine

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Das wohl bekannteste Mosaik wurde später über dem ursprünglich mit geometrischen Mustern verzierten, ersten Boden angelegt. Es zeigt zehn Mädchen im 'Bikini' bei der Ausübung von Sport.















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Uber den Xistus gelangt man vom Peristyl in das Triklinium, in dem der Hausherr seine Gäste zum Essen empfing. Die vieleicht schönsten oder ausdrucksstärksten Mosaiken finden sich hier. Gegenstand dieser Mosaike sind verschiedene Taten des Herkules. Vor allem das Leiden der Giganten, die von mit dem Blut der Hydra von Lerna vergifteten -und damit auch für sie gefährlichen- Pfeilen getroffen sind, wird für einen solchen Ort in seltsam bewegender Weise dargestellt.








Der Boden des Schlafzimmers des Hausherren ist mit einer erotischen Szene im Mittelpunkt sowie mehreren stilisierten und anderen, wahrscheinlich die Jahreszeiten verkörpernden Frauenportraits versehen.









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