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Die Propyläen strahlen eine Macht aus, wie man das vieleicht nur noch in Rom auf dem Palatin erleben kann



Parthenon oder Athenatempel



Seitliche Sicht auf das Parthenon



Erechteion - Rückseite





Wen die Koren darstellen, ist nicht bekannt



Der Name Erechteion geht auf den legendären König Erechtheus zurück - dessen Tempel soll an gleicher Stelle gestanden haben. Erechtheus war Sohn der Gaia und des Hephaistos. Sein Unterkörper war der Legende nach der einer Schlange. Als Sternbild Furhmann kann man ihn heute noch in klaren Nächten am Himmel bewundern.




Neben allen Kulturdenkmälern beeindruckt die Verfassung des Solon und vor allem später die des Kleisthenes - wer wissen will was Demokratie wirklich zu sein vermag, der sollte sich mit diesem System näher beschäftigen. Solons Entwurf geht von den Erträgen aus, die ein Bürger erwirtschaftet. Geleitet vom  Verantwortungsgefühl für die Gemeinschaft auf der einen und Gerechtigkeitssinn auf der anderen, schafft Solon eine Timokratie, in der jeder Bürger nach seinem Leistungsvermögen teil haben soll. Dieses mißt er an den Ernteerträgen der Bürger. Jene bestimmen auch seine Stellung im Heer und seine Einflußmöglichkeiten. Die Großverdiener - Pentakosiomedimnoi - (Fünfhundertscheffler, wobei ein Scheffel ca 52 Liter sind; der Titel bezieht sich wie gesagt auf die Ernteerträge) waren zunächst die Einzigen, die Archonten  werden konnten. Es gab nicht nur einen, sondern mehrere Archonten. Der Archont Eponymos war verantwortlich für die Zivilverwaltung und hatte damit wohl das normalerweise wichtigste Amt inne. Der Archon Basileus war für Religion,  der Archon Polemarchos für das Heer zuständig.

Kleisthenes führt das System Solons folgerichtig zur Demokratie. Wenn ich richtig kalkuliert habe, kamen die Athener in der  Demokratie nach Kleisthenes auf vieleicht 50 Abstimmungen im Jahr, an denen sie über wichtige Angelegenheiten abstimmen mußten. Klares Zeichen des gereiften politischen Bewußtseins ist ihr tiefes Misstrauen gegen Machtmenschen. Wohl wissend, dass von Menschen dieses Schlags zu häufig mehr Unheil als Nutzen ausgeht, gab wohl Kleisthenes ihnen mit dem Ostrakismos ein Mittel in die Hand, das Problem auf friedliche Weise effektiv zu lösen. In vielen Dingen erscheinen mir diese zweieinhalbtausendjährigen Antworten immer noch passender zu sein als so manches, was man heutzutage dem Volk als politische Lösungswege verkauft.



Blick vom Parthenon auf das Odeion



Damals wie heute beherrscht die Akropolis die Stadt



Eingang der Pröpyläen